Was wünschst Du Dir?

Anziehung, Energie und Erfüllung meiner Wünsche

My Life moves forward through Desire!

Was ich während einer Deepak Chopra Meditation für mich lernte

Ich mache gerade bei einer Meditationsreihe des spirituellen Lehrers Deepak Chopra mit. Die Meditationen beziehen sich auf das Thema „Energie der Anziehungskraft“. Erst dachte ich: „Oh nein nicht schon wieder und immer noch!“

Ich habe mich aber mal einfach darauf eingelassen. Ich teile meine Erfahrungen mit Euch, die Euch vielleicht auch dazu anregen können, ins Nachsinnen und Nachfühlen zu kommen. 

Und ein Vorschlag: Wenn „ich“ mir innere Fragen stelle, dann meine ich gleichzeitig auch „Dich“. Vielleicht stellst Du Dir ja ähnliche Fragen. Du kannst Dich also angesprochen fühlen :-)

 

Und hier meine Erfahrungen zur 1. Meditation: Die Natur von Wunsch und Verlangen.

Was wünschst Du Dir?

Eingeleitet wurde die Meditation mit der Frage: Was wünschst Du Dir?

 

Da ich gerade erkältet bin, war mein allererster Gedanke natürlich: Gesundheit. 

Ich wünsche mir gerade nix sehnlicher als Gesundheit. 

Im Laufe seiner spirituellen Ausführungen nannte Deepak einen ganz wichtigen Satz: 

 

My Life moves forward through Desire!

 

Über diesen Satz haben wir meditiert. Der Satz wurde ins Deutsche übersetzt mit: „Mein Leben wird durch meine Wünsche angetrieben“. 

Mich stört etwas das „angetrieben werden“. Das ist bei mir eher negativ behaftet. Der Innere Antreiber. Ich fühle mich angetrieben im Sinne von „gehetzt“. Jemanden antreiben, das und das zu tun … etc.

 

In mir stieg das Wort motiviert hoch: Was motiviert mich in meinem Leben?

  • Was motiviert mich, meine Zellen, Leib, Geist und Seele gut zu ernähren, damit sie gedeihen, leben und sich weiterentwickeln können. 

 

„To move“ heißt ja „bewegen“. 

Was bewegt mich? Was möchte ich bewegen? Was bewegt mich dazu, jeden Morgen aufzustehen?

In mir kam noch während der Ausführungen und vor der eigentlichen Meditation die Frage hoch:

  • Was hat mich dazu „bewogen“ hier und jetzt da zu sein, wo ich bin und das zu machen, was ich mache. 
  • Was hat mich dazu „bewogen“, mein jetziges Leben zu führen? 

Ich wünsche mir Zeit!

Ich bin Gott so dankbar dafür, dass ich in meiner Zeiteinteilung viel freier bin als früher.

Das ist ein großer Zugewinn für mich. Die Folge dessen ist dann tatsächlich „Gesundheit“. Denn jetzt habe ich viel mehr Zeit, meinen Tagesablauf nach meiner inneren Uhr zu regeln und nicht mehr nach von außen bestimmten Zeitvorgaben, die mir aber überhaupt nicht gut tun.

Ich kann mir Zeit nehmen für Meditation, Bewegung. Ich verbringe eine viel schönere Zeit und viel intensiver als früher mit meinem Liebsten und mit meiner Familie und Freunden.

Ich glaube also, dass mich der Wunsch nach mehr Zeit, freier Zeiteinteilung und nach qualitativ besser genutzter Zeit anspornte. Ich konnte dann die Möglichkeiten, die sich mir im Leben boten, leichter erkennen und ins Tun kommen, um Veränderung herbeizuführen.


Kreislauf von Wunsch, Verlangen und Anziehung

Es hieß in der Einführung: Unser inneres wie äußeres Leben wird bestimmt durch den Kreislauf von Wunsch, Verlangen und Anziehung. 

 

Dann muss da ein ursprünglicher Wunsch gewesen sein, der mich dazu „bewogen“ hat, mich zu „bewegen" und etwas zu verändern. 

Es muss mein Verlangen gewesen sein, meine Gedanken auf Veränderung zu fokussieren. 

Das „es“ muss mich emotional so bewegt haben, dass ich es mir erlaubte, neue und andere Gefühle in mir wahrzunehmen.

Schließlich konnte ich handeln, mich auch physisch „bewegen“ und änderte mein Tun. Ich konnte vorwärts gehen = „to move forward“.

 

„My Life moves forward through Desire!“

 

War das „es“ ursprünglich auch „Gesundheit“, wonach ich mich innerlich so sehnte? 

So sehr, dass ich schließlich mein Leben komplett geändert habe?

 

Ich fragte mich, was ich am meisten an meinem derzeitigen Leben genieße? 

Und das ist ganz klar: „Zeit“! 

Wie es bei mir war und was daraus wurde ....

Konkret:

Ich habe früher tolle Jobs in wunderbaren Institutionen gehabt. Ich habe das sehr genossen. Mich aber gewundert, dass ich eigentlich chronisch krank war. Und da meine ich nicht nur den kleinen Schnupfen, den ich jetzt gerade habe.

 

Ich erspare Euch hier jetzt die Einzelheiten.

Nur so viel: ich war so mit meiner Arbeit verbunden, dass ich immer dachte, dass mich meine Arbeit gut nährt. Nicht nur finanziell sondern vor allem auch geistig und seelisch. Schließlich lebte ich ja meine Berufung. Und meine Zeit ist erfüllt mit tollen Begegnungen, schöpferischer Arbeit und  wichtigen Erfahrungen. 

 

Aber ich wurde immer kränker. Ich versuchte innerhalb des Systems kleine Gewohnheiten zu verändern, damit es mir etwas besser ginge. Bewusst war mir überhaupt nicht klar, dass ich eigentlich mein Leben umstellen müsste, um zu gesunden.

 

Mein Mann hatte dann ein interessantes Jobangebot bekommen.

Die Entscheidung fiel schwer, aber wir entschlossen uns, nach Österreich zu ziehen, damit er sich beruflich weiter entwicklen konnte. Ich werde schon was finden, dachten wir uns.

Aber ich fand nix.

 

Das war natürlich von mir innerlich so nicht vorgesehen gewesen, dass ich mein angelerntes System nicht einfach wo anders wieder aufbauen konnte. So kam es aber. 

Wie mit Existenzängsten und Zweifeln umgehen?

Ich habe in der Zwischenzeit mehrere Aus- und Weiterbildungen gemacht und mich umorientiert. 

In der derzeitigen Phase, in der ich meine Selbständigkeit aufbaue, bin ich mir selber sehr nah gerückt.

Existenzängste, Selbsthinterfragungen, Sinnsuche - alles Themen, die ich verstärkt kennengelernt habe. 

 

Ich fragte mich während der Meditation intuitiv, ob es das ist, was ich wirklich gesucht habe.

Wonach ich mich sehnte, als ich damals den Mut aufbrachte, mein bekanntes Umfeld zu verlassen und mich auf etwas Neues einzulassen. 

Nein natürlich nicht. Es sind Themen, die ich auch anziehe auf meinem Lebensweg, aber sie sind nicht unbedingt meine Motivation. 


 

Eine Motivation, damals den Mut gehabt zu haben, mein Leben umzukrempeln, war, dass ich mir mehr Zeit wünschte.

Mit mir, meinem Liebsten, mit Familie und Freunden.

Ich hatte das tiefe Bedürfnis nach mehr Zeit, weil ich wohl instinktiv wußte, dass ich dann gesünder werde und meine Ehe wieder besser laufen würde. 

 

Und beides hat sich bewahrheitet. Ich bin Gott dafür so unendlich dankbar!

 

My Life moves forward through Desire. 

 

Der Wunsch nach „guter Zeit“ brachte mein Leben also voran.

Was bringt Dich voran?

  • Was bringt Dich voran im Leben?
  • Was wünschst Du Dir sehnlichst?
  • Was meinst Du, was Dich dazu bewogen hat, das Leben zu führen, das Du jetzt lebst?
  • Was spornt Dich an?

“Du bist, was Dein tiefster, Dich anspornender Wunsch ist. Und wie Dein Wunsch, so ist Dein Wille, und wie Dein Wille, so Dein Handeln.” ― Brihadaranyaka Upanishad


Auf bald und auf das Leben!

Deine Kerstin Frei von Lebenskunst in der Lebensmitte 🌈 🍀 💛 🌺 🐶

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